Endprodukthemmung


Endprodukthemmung
Ẹnd|pro|dukt|hem|mung; Syn.: Rückkopplungshemmung: bei enzymatischen Reaktionen mögliche Blockierung der Biosynthese durch das als Effektor wirkende Endprodukt.

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Endprodukthemmung,
 
Rückkopplungshemmung, Feed-back-Inhibition ['fiːdbæk ɪnhɪ'bɪʃn, englisch], hemmende Wirkung eines Endprodukts auf ein Enzym, das einen Anfangsschritt der zu seiner Synthese führenden Reaktionskette katalysiert. Das Endprodukt wirkt dabei als allosterischer Hemmstoff des jeweiligen Enzyms (allosterisches Enzym), d. h., es lagert sich an einer (nicht dem aktiven Zentrum entsprechenden) Stelle des Enzyms an und verändert so dessen räumliche Gestalt. Das so veränderte Enzym kann sein Substrat nicht mehr binden: die Synthesekette reißt ab. Endprodukthemmung ist einer der wichtigsten Mechanismen der Stoffwechselregulation.

Universal-Lexikon. 2012.

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